10 Tipps für ein überzeugendes Anschreiben

Das Anschreiben ist die erste Gelegenheit, die Sie haben, um einen Arbeitgeber dazu zu bewegen, Ihren Lebenslauf zu lesen. Es ist der erste Eindruck, den Ihr potentieller Arbeitgeber von Ihnen bekommt. Daher sollten Sie Ihr Anschreiben perfekt auf Ihre Bewerbung abstimmen. Stellen Sie sich das Anschreiben wie ein erstes Date vor. Wer hier nicht überzeugen kann, bekommt keine weitere Chance. Zeigen Sie in überzeugenden Worten, wie Sie ein Gewinn für das Unternehmen sein werden. Damit Ihnen das gelingt, befolgen Sie die folgenden 10 Tipps für ein überzeugendes Anschreiben

1. Auf Grammatik- und Rechtschreibfehler überprüfen

Nichts zeigt mehr Unachtsamkeit, als sich nicht die Zeit zu nehmen, um sicherzustellen, dass Sie die Wörter richtig geschrieben haben. Programme für Rechtschreibprüfungen sind reichlich vorhanden, so dass es keine Entschuldigung für Fehler gibt. Grammatikfehler können etwas schwieriger aufzudecken sein. Wenn Sie sich selbst nicht sicher sind, bitten Sie Freunde oder Familie Ihr Anschreiben gegenzulesen. Besser diese finden Ihre Fehler, bevor Ihr potenzieller Arbeitgeber sie sieht.

2. Schreiben Sie ein Anschreiben

Auch wenn es offensichtlich erscheint, versäumen es einige Leute, ihrem Lebenslauf ein Anschreiben beizufügen. Oder sie schreiben etwas Nutzloses wie: „In der Anlage ist mein Lebenslauf, bitte kontaktieren Sie mich unter XXX-XXX-XXXX“. Dies ist völlig unwirksam und dient nicht der Selbstdarstellung. Die einzige Ausnahme hierfür ist, wenn der Arbeitgeber ausdrücklich darum gebeten hat, dass Sie kein Anschreiben verfassen sollen.

3. Adressieren Sie das Anschreiben an die richtige Person

Machen Sie Ihre Hausaufgaben und suchen Sie den Namen der Person, an die Sie sich wenden. Schreiben Sie nicht einfach „Sehr geehrter Herr oder Frau“ oder eine andere allgemeine Anrede. Sie mögen es doch auch nicht, wenn Sie Post bekommen und da steht nicht mal Ihr Name. Das erweckt den Eindruck von Massenbewerbung. Außerdem wollen Sie sicher nicht den Eindruck erwecken, faul und/oder unwissend zu sein. Nehmen Sie sich die Zeit, die Stellenausschreibung zu prüfen oder das Unternehmen anzurufen, um die Kontaktinformationen zu finden.

4. Nutzen Sie Aktionsverben

Anstatt auf die übliche und langweilige Weise zu schreiben, versuchen Sie, Aktionsverben einzufügen, um Ihren Leistungen etwas Aufregung und Vitalität zu verleihen. Ein Wörterbuch ist eine wertvolle Hilfe beim Versuch, langweilige Verben durch Aktionsverben zu ersetzen.

5. Optimierung durch Schlüsselwörter

Wenn Ihr Brief gelesen wird, sei es von einer Maschine oder von einer Person, sollen die wichtigsten Merkmale hervorstechen. Eine Möglichkeit ist das Hinzufügen von Schlüsselwörtern, die aus der Stellenbeschreibung des Unternehmens selbst stammen. So schaffen Sie es, dass Ihre Fähigkeiten und Leistungen herausstechen und den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechen. Recherchieren Sie die Stelle, auf die Sie sich bewerben, und suchen Sie nach Schlüsselwörtern und Phrasen, die für die Stelle relevant sind. Arbeiten Sie diese Schlüsselwörter und Sätze in den Hauptteil Ihres Anschreibens ein.So zeigen Sie dem Arbeitgeber, dass Sie „die Sprache kennen“ und mit den verschiedenen Aspekten der Stelle vertraut sind.

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6. Vermeiden Sie Allgemeines

Verwenden Sie kein allgemeines Anschreiben. Mit anderen Worten, machen Sie sich die Mühe, ein auf die Stellenausschreibung angepasstes Anschreiben zu verfassen. Achten Sie darauf, ihn an die Wünsche und Bedürfnisse des Arbeitgebers sowie an die Anforderungen der einzelnen Stelle anzupassen. Verwenden Sie die Schlüsselwörter, wie unter Punkt 5 beschrieben, um Ihre Informationen anzupassen.

7. Wichtige Punkte zuerst

Verwenden Sie eine aufmerksamkeitsstarke Sprache. Der Arbeitgeber sollte direkt nach dem ersten Satz mehr lesen wollen. Machen Sie Ihre Aussage so überzeugend, dass er Ihren gesamten Lebenslauf lesen möchte, um mehr zu erfahren. Schreiben Sie darüber, wie Sie dem Unternehmen zugute kommen können. Verwenden Sie Beispiele Ihrer Leistungen, um Ihren Wert zu demonstrieren. Was wichtig ist, wird es an den Anfang der Seite gestellt. Wenn wir davon ausgehen, dass dieses Dokument nur überflogen wird, dann wollen wir, dass die wichtigsten Punkte gelesen werden. So verbessern Sie Ihre Chancen, dass der Personaler sich auch den Lebenslauf anschauen wird.

8. Tatsächliche Fehler

Stellen Sie sicher, dass die Fakten im Anschreiben mit dem, was Sie in Ihrem Lebenslauf und dem Bewerbungsformular geschrieben haben, übereinstimmen. Gehen Sie diese Dokumente sorgfältig durch. Überprüfen Sie, dass alles übereinstimmt. Haben Sie ein besonderes Auge auf das, was Sie über Ihre Ausbildung und Beschäftigungen geschrieben haben. Wenn Sie unterschiedliche Fakten zu diesen Angaben haben, wird Ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt. Zeigen Sie darüber hinaus Ihr Wissen über das Unternehmen. Recherchieren Sie. Vergewissern Sie sich, dass Sie nur korrekte Angaben verwenden. Stellen Sie Ihre Professionalität unter Beweis, indem Sie zeigen dass sie wissen, worum es in der Firma geht.

9. Die richtige Länge

Wie lang soll es sein? Hier ist es einfach, einen Fehler zu machen. Gerade deshalb ist es wichtig, die richtige Länge für Ihr Anschreiben zu finden. Schauen Sie sich dafür auch wieder die Stellenausschreibung an. Wie ausführlich ist diese? Wird ausdrücklich um eine “ausführliche Bewerbung” gebeten, können Sie ein längeres Anschreiben verfassen. Achten Sie jedoch darauf, nie mehr als eine Seite zu schreiben.

10. Versand per E-Mail

Wenn Sie die Bewerbung an jemanden per E-Mail schicken, schicken Sie es an die richtige Person, nicht nur an eine allgemeine Abteilung. Senden Sie das Anschreiben im Textkörper der E-Mail, nicht als Anhang. Das Anschreiben IST die E-Mail, nicht ein Accessoire zu ihr. Vergessen Sie jedoch nicht alle weiteren Dokumente an diese E-Mail anzuhängen. Achten Sie dabei besonders darauf, dass die Dateinamen schlüssig sind, wie zum Beispiel Lebenslauf_MusterfrauAnna_Firmenname.pdf .

 
 

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